Aktuelles

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    gedaechtnis01Die Honigbiene produziert bei weitem nicht nur Honig. Vielmehr leistet sie durch die Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Sie sichert die Ernten der meisten Kulturpflanzen. Sie liefert Propolis und Wachs. Die Medizin nimmt Ihre Pollensammlung und benutzt das Bienengift und und und.

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Bilder

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Imkerpraxis

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Literatur

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Allgemeines

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Am 23. Mai Deutschlandfunk: Naturprokut Honig

23. Mai 10.10 Uhr Marktplatz
Thema Naturprokut Honig
Naturprodukt Honig
Von Bienen gemacht, von Menschen geerntet

Am Mikrofon: Ursula Mense

Hörertel.: 00800.44644464
Hörerfax: 00800.44644465
marktplatz@dradio.de

Wenn von Tracht und Pollenhöschen die Rede ist, denken die wenigsten
Menschen an Honig. Imker aber schon. Sie erkennen daran, ob ihre Bienen
die gewünschten Pflanzen anfliegen und ein sortenreiner Trachthonig
dabei herauskommt. Denn so vielfältig die Blütenpracht in der Natur, so
unterschiedlich ist der Geschmack des Honigs, seine Farbe und
Konsistenz. Honig ist ein Naturprodukt. Aus der Wabe soll er ohne
Zusätze ins Glas gefüllt werden.

Steht dann auch immer drauf, was drin ist? Wer kontrolliert die Qualität
des Honigs? Was macht einen Sortenhonig aus? Wann ist ein Honig Bio? Was
macht ihn goldgelb und was tief dunkel? Und: Wie dürfen Imker ihre
Bienen behandeln, wenn der gefürchtete Parasit, die Varroa Milbe,
angreift? Solche und andere Fragen diskutiert Ursula Mense mit ihren Gästen.

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EU-Mitgliedsstaaten einigen sich auf Pestizid-Verbot

EU-Mitgliedsstaaten einigen sich auf Pestizid-Verbot

Mehr Schutz für Europas Bienen

Die Europäische Union will Bienen besser schützen. Dafür beschlossen die Mitgliedsstaaten mehrheitlich ein Verbot bestimmter Pflanzenschutzmittel. 15 der 27 EU-Staaten stimmten für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission. Auch Deutschland habe dafür votiert, sagte ein EU-Diplomat am Rande der Konferenz.

Verbot für vorerst zwei Jahre

EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg hatte vorgeschlagen, die drei Pestizide aus der Gruppe der sogenannten Neonikotinoide für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps sowie Baumwolle für vorerst zwei Jahre zu verbieten. Die drei Pestizide, zu deren Herstellern auch das deutsche Unternehmen Bayer gehört, stehen im Verdacht, Bienensterben zu verursachen. Zu den Produzenten gehören die Chemiekonzerne Bayer und Syngenta. Bayer hatte das Verbot, über das die Mitgliedstaaten schon länger stritten, als unverhältnismäßig kritisiert.

Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der EU-Kommission. Diese befürwortet ein Verbot.

tagesschau 20:00 Uhr, 29.04.2013, Rolf-Dieter Krause, ARD Brüssel

http://www.tagesschau.de/ausland/pestizidverbot100.html

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Summendes Frühlingserwachen auf der Domäne Dahlem

Mittwoch ist Bienentag! So heißt es ab 10. April bis 12. Juni wöchentlich auf der Domäne Dahlem, dem beliebten Freilandmuseum mit besucheroffenem Bio-Bauernhof direkt am U-Bahnhof Dahlem-Dorf. Große und kleine Besucher können hier ganz praxisnah den Verlauf der Bienensaison miterleben und viel Interessantes über dieses einzigartige Nutztier, seine Produkte und seine besondere ökologische Bedeutung erfahren. In unseren gemäßigten Klimazonen sind immerhin rund zwei Drittel der Blütenpflanzen auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Damit tragen Bienen nicht nur durch ihren Honig zur Ernährung von uns Menschen bei, sondern bilden vor allem auch eine wesentliche Grundlage für unsere Versorgung mit pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse!

Das Projekt „BienenKultur” der Domäne Dahlem verbindet auf spannende Weise Geschichte und Gegenwart, museale Darstellung und praktische Arbeit. Eine neue Ausstellung im Herrenhaus bietet Einblicke in die faszinierende Kulturgeschichte der Imkerei und zeigt historische Bienenwohnungen aus verschiedenen Teilen der Welt. Auch die Biologie von Bienen und ihren wilden Verwandten wie Hummeln und Wespen wird anschaulich erklärt. Außerdem hat die Domäne Dahlem ihr mehrfach ausgezeichnetes Bildungsangebot unter dem Motto „Vom Acker bis auf den Teller” kürzlich um eine eigene Imkerei erweitert und bewirtschaftet etwa 20 Bienenvölker in Bioland-Haltung. Sie ergänzen zum einen unsere Ökologische Landwirtschaft und dienen gleichzeitig als lebendige Ausstellungsobjekte, an denen die moderne Bienenhaltung gezeigt werden kann.

Die Ausstellung im Museum hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zum „Bienen-Mittwoch” können sich vormittags Schulklassen und Kitas anmelden, die offenen Nachmittagsveranstaltungen für Jung und Alt fangen um 14 und um 16 Uhr an. Mit unseren ehrenamtlichen Imkern erleben Sie verschiedene saisontypische Arbeiten am Bienenvolk, zur Erntezeit sind Sie beim Honigschleudern dabei und dürfen auch kosten. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht zudem die Möglichkeit, unserem Berufsimker bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Den frischen Domänen-Honig können Sie dann übrigens bei uns im Hofladen kaufen.

Weitere Informationen (Anmeldung, Führungsthemen, Preise, Termine etc.) finden Sie auf unserer Homepage: www.domaene-dahlem.de/aktuelles.

Pressekontakt: Jacqueline Jancke, (030) 666 300 22 oder jancke@domaene-dahlem.de

Berlin, den 23. März 2013

Stiftung Domäne Dahlem — Landgut und Museum Königin-Luise-Str. 49
14195 Berlin
Tel.: (030) 666 300 -0
Erreichbarkeit: U3 Bhf. Dahlem-Dorf; Bus: 110, M11, X83

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Bienenschutz: Greenpeace-Report entfacht Debatte über Pestizide

A bee collects nectar from a flower in a garden in Pontevedra
Honigbiene bei der Arbeit: Sorge um das nützliche Insekt

Greenpeace untermauert mit einem Bericht seine Position, dass mehrere Pestizide zum Schutz der Bienen verboten werden sollen. Von Seiten der Industrie wird der Report angegriffen – es handle sich um eine pseudowissenschaftliche Kampagne.

Im Streit um einen besseren Bienenschutz hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace erneut ein Verbot mehrerer Pestizide gefordert. Konkret gehe es um sieben Pflanzenschutzmittel, darunter drei sogenannte Neonicotinoide.

Neonicotinoide stehen auf europäischer Ebene seit längerem als eine mutmaßliche Ursache für den Tod zahlreicher Bienenvölker in der Kritik. Auch die EU-Kommission stuft ihre Anwendung zum Teil als riskant ein. Die Hersteller sehen das anders.

“Die Interessen der Chemieindustrie dürfen nicht länger Vorrang vor dem Schutz von Bienen und der Landwirtschaft haben”, sagte Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Dirk Zimmermann. Bienen seien enorm wichtig für die Bestäubung von Nutzpflanzen, es drohten große Produktivitätsrückgänge. Greenpeace hat den Report “Bye Bye Biene?” veröffentlicht, in dem Ergebnisse anderer Studien zusammengefasst werden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit warnte im Januar insbesondere vor Risiken durch Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Für eine abschließende Beurteilung des Risikos fehlten jedoch Informationen.

Die EU-Kommission hatte sich vor kurzem für ein befristetes Anwendungsverbot dieser drei Neonicotinoide bei für Bienen beliebten Nutzpflanzen wie Mais und Sonnenblumen ausgesprochen, um die Auswirkungen zu überprüfen. Die EU-Mitgliedstaaten hatten dies zunächst verhindert, auch Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung der Stimme. Hierzulande gelten allerdings bereits Regeln, die den Einsatz der umstrittenen Pflanzenschutzmittel einschränken.

Nach Angaben von Greenpeace überlebten in den vergangenen Jahren europaweit durchschnittlich 20 Prozent der Bienenvölker den Winter nicht. In Deutschland seien es teilweise sogar 30 Prozent. Umweltschützern zufolge führen Pestizide bei den Bienen zu Missbildungen oder stören den Orientierungssinn der Tiere.

Krankheitserreger und Futtermangel

Neonicotinoid-Hersteller wie Bayer CropScience, BASF und Syngenta verweisen dagegen vor allem auf allgemein schlechte Umweltbedingungen sowie natürliche Krankheitserreger als Ursachen für den schlechten Bienen-Zustand. Der Industrieverband Agrar e.V. bezeichnete den Greenpeace-Report als pseudowissenschaftliche Kampagne. Das helfe weder Bienen noch Bauern.

Die unter anderem vom Landwirtschaftsministerium unterstützte Langzeitstudie “Deutsches Bienenmonitoring” ergab, dass vor allem sogenannte Varroamilben den Bienen zusetzen. Auch Viren schwächen demnach die Insekten. Die Forscher von sieben deutschen Forschungsinstituten konnten keinen Zusammenhang zwischen Pestiziden und dem Bienensterben nachweisen. In den Jahren 2007 bis 2010 wiesen die Forscher in mehr als 400 gesammelten Proben von sogenanntem Bienenbrot nur in drei Fällen Spuren von Neonicotinoiden nach. Nach Angaben des Projektes lagen die Verluste im Winter 2011/2012 bei rund 13 Prozent. Umweltschützer kritisieren, dass die Langzeitstudie mit Unterstützung der Agrarindustrie durchgeführt wurde.

Bayer und Syngenta kündigten vor wenigen Tagen einen eigenen Aktionsplan zum Bienenschutz an. Nach eigenen Angaben wollen die beiden Agrarchemie-Riesen unter anderem in die Erforschung von Bienen-Krankheiten investieren und die Schaffung von “Bienenweiden” fördern, auf denen die Insekten mehr Nahrung finden.

Ein von Schweizer Forschern gestartetes Projekt zu solchen Grünflächen, die den Nahrungsmangel der Insekten in Frühsommer beheben sollen, zeigt erste vielversprechende Ergebnisse.

Spiegel online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bienenschutz-greenpeace-fordert-pestizid-verbote-a-893375.html

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Umstrittenes Getreide: Genmais schadet Bienen nicht

Farmers Reap Harvest In Gaza
Maiskolben (Archivbild): Gentechnisch veränderte Variante für Bienen ungefährlich

Veränderungen des Erbguts sollen Pflanzen vor Schädlingen schützen. Kritiker fürchten aber, Bienen könnten krank werden, wenn sie die Pollen von gentechnisch verändertem Mais aufnehmen. Nun zeigen jahrelange Untersuchungen, dass keine Gefahr für die Insekten besteht.

Die Sorge unter Bienenzüchtern war groß, gentechnisch veränderter Mais könnte ihren Insekten schaden. Ein Bundesinstitut gibt nun aber Entwarnung. Zumindest der sogenannte Bt-Mais wirke sich nicht negativ auf die Bienen aus, teilt das Thünen-Institut mit.

Das Bundesforschungsinstitut hatte im Rahmen eines Freilandversuchs 2008 bis 2010 gemeinsam mit der Universität Würzburg die Wirkung von Genmais-Pollen (Bt-Mais) auf Honigbienen unter die Lupe genommen. Für die Studie wurden Bienen während der Maisblüte in Flugkäfigen mit dem Genmais und mit zwei herkömmlich gezüchteten Maissorten gehalten, wie das Thünen-Institut am Donnerstag mitteilte. Zudem wurden freifliegende Bienen als vierte Gruppe verglichen.

Die Experten untersuchten Ammen-Bienen, die für die Aufzucht der Bienenlarven besonders viel Pollen aufnehmen. Die gentechnische Veränderung des Maises beeinträchtigte der Studie zufolge weder die Überlebensrate der Tiere noch ihr Körpergewicht. Auch die Effizienz, mit der die Maispollen verdaut wurden, blieb unverändert.

Auch für Larven keine Gefahr

“Wir haben lediglich geringfügige Unterschiede bei der Vielfalt der Darmbakterien gefunden”, berichtete Christoph Tebbe vom Thünen-Institut in Braunschweig. Die Unterschiede seien allerdings unabhängig davon gewesen, ob die Bienen Pollen vom Genmais oder von herkömmlichen Sorten aufgenommen hätten.

Bei dem Bt-Mais handelte es sich um eine gentechnisch veränderte Sorte, die drei insektenschädigende Proteine (Eiweiße) bildet. Die Pflanze ist dadurch etwa vor dem Maiszünsler oder dem Maiswurzelbohrer geschützt, ohne dass chemische Insektizide eingesetzt werden müssen. Auf natürliche Weise werden solche insektiziden Eiweiße von dem Bakterium Bacillus thuringiensis (Bt) gebildet. Die Studie ist im Online-Fachjournal “Plos one” veröffentlicht. Finanziert wurde das Projekt vom deutschen Bundesministerium für Forschung und der EU-Initiative Amiga.

Bereits 2012 hatte eine andere Studie der Würzburger Forscher gezeigt, dass Bt-Mais auch auf die Entwicklung von Bienenlarven keine negativen Auswirkungen hat.

boj/dpa

Spiegel online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnisch-veraendertes-getreide-gen-mais-fuer-bienen-unschaedlich-a-892556.html

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