Ein spätes Bienenschlaraffenland

In der Mörchinger Str. / Dahlemer Weg finden wir mit der für unsere Region eine seltene Anlage einer Allee aus Japanischen Schnubäumen (styphnolobium japonicum). Seit Anfang August haben diese Bäume in verschwenderischer Art ihre Blüten für die Bienen geöffnet. Der Japanische Schnurbaum wird daher auch Honigbaum genannt. Der Nektarertrag ist dabei so groß, dass es sich für die Bienen lohnt, selbst die heruntergefallenen Blüten noch auszusaugen. Das aber müssen sie denn von Zeit zu Zeit mit dem Leben bezahlen, weil die Bodentemperatur derzeit häufig bei ca. 80°C liegt. Da fehlt denn bei einigen die Kraft für einen Start mit zus. Ladung. Dass Teile dieser Pflanze sehr giftig sind, hat damit nichts zu tun.

dR
16.08.2015