IGW 2016

Internationale Grüne Woche Berlin 15.01. – 24.01.2016
– ein Résumé –



10 Tage gute Aktionen für die Bienen und andere Bestäuber sind schon wieder vorbei.
17 treue Seelen des Imkervereins Berlin-Zehlendorf und Umgebung e.V. und 6 Verstärkungen aus Wissenschaft und Forschung der Abt. VetMed der FU Berlin waren für eben diese Sache an einem gut gelungenen Messestand in der Halle 23a für 10 Tage am Start.

Die Architektur hat in der Zwischenzeit die Planungslinie ohne nennenswerte Korrekturen für unsere Inhalte und Exponate gefunden. Der Standort in der Halle war gut wie auch die technische Ausstattung. Die fliegenden Bienen haben als Erkennungsmerkmal leider gefehlt. Wobei man aber auch sagen muss, dass unsere Sponsoren es auch leicht mit uns hatten.

Die Software passen wir jährlich neu an. Die Abstimmung zwischen Hardware und Software geschieht auf kurzem Weg bereits in den Vorbereitungstagen.

Die Transporte erledigte unser Chef mit eigenem Fahrzeug. Die Dekoration teilten sich Detlef und Reinhardt zur Zufriedenheit wohl vieler Beteiligter.

Die Bepflanzung, na ja, die hätte insgesamt noch etwas bienenfreundlicher ausfallen können. Doch darauf haben wir keinen Einfluss nehmen wollen. Das sollte sich ändern. Eine Bienenweide-Wiese oder der berühmte und viel gepriesene Ackerrandstreifen, die sehen anders aus.

So waren doch wenigstens die Bildschirme gut zu sehen, wenngleich die Programmwahl bei dem einen oder anderen noch ein wenig hakt. Aber wir wollen ja auch in jedem Jahr besser werden. Und man wird auf den rd. 30 qm Standfläche und mehr (incl. Wiese) noch mehr bieten und informieren können.

An drei Tischen waren in der Regel täglich fünf Fachleute, meistens erfahrene Imker, am Stand, um der Öffentlichkeit und dem Fachbesucher die Problemfelder um die Honigbiene, die wilden Artverwandten und andere Bestäuber aufzuzeigen. Wir haben dabei Bilder gezeigt und kleine Filmsequenzen. Wir haben den Mikrokosmos um die Biene versucht, deutlich zu machen. Die Leistung der Bienen bez. der Honigerzeugung wurde vielfach gezeigt. Die positive Entwicklung der Imkerschaft in Deutschland und damit verbunden der Bienenvölker wurde als Statistik vorgelegt. Die Problematik um das Wissen bezüglich des Bienensterbens haben wir versachlichen können. Dass dabei der von uns dem Ministerium vorgelegte Flyer nicht weitergegeben werden konnte, war schade, zumal wir bis heute nicht haben erfahren können, warum nicht. Heute steht er bei uns als Konzept im Netz, damit die Arbeit nicht ganz umsonst war.

Wir sollten für die Verteilung zukünftig keine eigenen Veröffentlichungen mehr anbieten. Wir können das ausgleichen durch noch mehr Präsenz. Wir sind mit 140 Mitgliedern ein Verein im Berliner Verband, der großen Wert auf den Erfahrungsaustausch legt, auf die Weiterbildung und die ständig verbesserte und verantwortliche Pflege der Bienen, sowie die Ausbildung von Jungimkern. Daher kann unser inhaltliches Angebotsspektrum für 2017 noch größer werden bei Beibehaltung der bis jetzt erarbeiteten Basis. Die hat sich bewährt. Die ist weitestgehend anerkannt. Und man wird auch 2017 wieder auf uns warten. Denn in der Zwischenzeit ist auch die Landwirtschaft hinsichtlich der Felderwirtschaft und des Obstplantagenanbaues mehr und mehr unser Gesprächspartner geworden.

Allen beteiligten Akteuren dieser Messeveranstaltung muss Dank und Anerkennung gezollt werden. Denn trotz aller Freude an der Weitergabe unseres Wissens und dem harmonischen Miteinander waren es auch anstrengende, manchmal sehr lange Tage. Aber es waren erfolgreiche Tage, erfolgreich für unser verantwortliches Arbeiten an und für die Bienen.

Reinhardt
25.Januar 2016