Umweltbedingte Schäden an Tieren, Bäumen, Bodenpflanzen

Dokumentation erstellt im Mai 2017

Emissionen landwirtschaftlicher Pestizidanwendungen, die Einwirkung von Aerosolen der
Gülle und Gärreste, Stickstoffverbindungen aus Stallungen, Dunglagerungen und
Düngerausbringungen haben an Pflanzen und Tieren Schäden hinterlassen, deren
Auswirkungen auf die gesamte Flora und Fauna über viele Generationen Bestand haben wird.
Es sind Langzeitschädigungen mit Zerstörung der Bodenbiologie, der fast totalen Vernichtung
von Insektenpopulationen, der erheblichen Dezimierung des Vogelvorkommens und der
Amphibiengattungen. Eingetreten ist ein vorher nie zu beobachtendes und schnell
verlaufendes Artensterben in allen Oberflächengewässern.
Weitestgehend irreversible Schäden haben alle Arten von Pflanzen aufzuweisen. Bäume sind
ebenso betroffen wie Bodenkräuter und Gräser.
Gravierend in der Wirkung auf Insekten und Amphibien ist die Anwendung von Insektiziden
aus der Gruppe der Neonikotinoide, wie zum Beispiel der Wirkstoff Clothiandin in der
Maisbeizung. Innerhalb weniger Tage sind ganze Insektenpopulationen vergiftet worden.
Plötzlich Totenstille in ansonsten summender Landschaft.

Landwirtschaftlich angewendete Neonikotinoide bedeuten auch das Ende der
naturnahen Bienenhaltung auf meinem Grundstück.

Den Insektizidschäden folgend, sind ab 2011 allgemein sichtbare Pflanzenschäden
anzutreffen, primär hervorgerufen durch Herbizide. Ausgasungen und Abdrifte von
Spritzmitteleinsätzen, die Emissionen wirkstoffhaltigen Staubes aus Ackerflächen, die
Schadstoffe wirken in weiter Entfernung vom Ort ihrer Anwendung. Herbizidgeschädigte
Pflanzen sind anfällig für mykologische und bakterielle Infektionen. In nicht ausreichend
hygienisierten Gärresten und in Gülle ist eine breite Palette an Bakterien und Pilzsporen
anzutreffen. An die Umwelt freigegeben, schädigen diese noch Pflanzen in kilometerweiter
Umgebung.

Fehlende Insekten, Immissionen von Aerosolen, kontaminiert mit Herbiziden, Fungiziden,
mit Pflanzenhilfsmitteln in Form von Wuchsstoffen, nicht ausreichend hygienisierten
organischen Flüssigdüngern und Stickstoffverbindungen, sind in ihrer Kombination die
Ursache für ein flächig auftretendes Baumsterben. Nicht zu vergessen als pflanzentoxischer
Schadstoff , der zunehmende Formaldehydausstoss aus den Gasmotoren der Biogasanlagen.
Dies ist mein Versuch, die Chronologie von Umweltschäden, ausgehend vom Jahr 2006 bis
zum Jahr 2017, in verständlicher Form darzustellen.

Ich bin weder Wissenschaftler noch Biologe. Kann aber beobachten, logisch denken, meine
Beobachtungen mit erarbeiteten Kenntnissen verknüpfen.
Bitte urteilen Sie selbst!

Mit freundlichen Grüssen
Rainer Berwardt
Mühlenstr. 18
27336 Rethem

Hier die vollständige Dokumentation.